Behandlungsvertrag:


 BEHANDLUNGSVERTRAG ÜBER EINE THERAPEUTISCHE BEHANDLUNG NACH DEM HEILPRAKTIKERGESETZ (HPG)

 

Zwischen:  Danja Hof, Heilpraktikerin (Psychotherapie)   und

 

Name:

Anschrift:

Telefon:

E-Mail:

(Nachfolgend Klient genannt)

 

 

1. Vertragsgegenstand:

Die Klientin/der Klient nimmt in dieser Praxis eine psychotherapeutische Behandlung in Form einer Einzeltherapie in Anspruch.

Die Klientin/der Klient ist darüber aufgeklärt, dass die Psychotherapie keine körperliche Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt ersetzt und dass sie/er bei Beschwerden mit Krankheitswert aufgefordert ist, sich in die Behandlung eines Arztes zu begeben.

 

2. Honorar, Kostenerstattung durch Leistungsträger, Ausfallhonorar:

Die Klientin/der Klient zahlt für eine psychotherapeutische Behandlung 

30min/ 40€

60min./ 75€

90min./ 110€  

Es ist üblich, das Honorar direkt im Anschluss an die Therapiestunde in bar oder per EC-Karte zu entrichten.

Die Leistungen in dieser Praxis sind Privatleistungen.

Nach dem Heilpraktikergesetz besteht generell keine Zulassung zu gesetzlichen Krankenkassen. 

Die Klientin/der Klient leitet gegebenenfalls eigenverantwortlich Kostenerstattungsverfahren mit möglichen Leistungsträgern ein und informiert sich selbständig über mögliche Bezuschussungen. Bei Bedarf werden Befundberichte und/oder Rechnungen nach der GebüH erstellt. Eine Nichterstattung oder eine Teilerstattung durch Kostenträger (Private Krankenkasse, Zusatzversicherungen) hat keinen Einfluss auf das vereinbarte Honorar.

 

Bei einer Terminabsage von weniger als 24 h oder einer komplett ausbleibenden Absage ist der jeweils vollständige Betrag zu zahlen.

Selbstverständlich wird ein Ausfallhonorar nicht geltend gemacht, wenn aufgrund Erkrankung der Termin nicht wahrgenommen werden konnte und ein ärztliches Attest vorliegt. 

Ein mehrfacher Terminausfall kann auch zu einem vorzeitigen Therapieende führen. 

 

3. Beginn, Voraussetzungen, Haftung:

 

Der Therapiebeginn erfolgt automatisch mit der Unterschrift dieses Vertrages. Um eine kontinuierliche psychotherapeutische Arbeit zu gewährleisten, sollten ausgefallene Therapiesitzungen möglichst kurzzeitig nachgeholt werden. Neben den Therapiestunden für den Patienten sind auch Bezugspersonenstunden möglich.

Wichtigste persönliche Voraussetzung ist die Bereitschaft der beteiligten Personen zur Kooperation und Mitwirkung im gesamten Behandlungsprozess. Neben der Motivation und der generellen Behandlungsbereitschaft ist die regelmäßige verbindliche Wahrnehmung von vereinbarten Terminen von großer Bedeutung für den Erfolg einer therapeutischen Behandlung.

Die Klientin/der Klient wirkt aktiv an seiner Genesung mit. Es kann im Therapieprozess notwendig sein, dass der Therapeut dem Klienten bestimmte Aufgaben gibt, zur Unterstützung des Prozesses. 

Die Klientin/der Klient unterstützt seine Genesung, indem er diese Aufgaben erledigt. Bei Schwierigkeiten, die es dem Klienten nicht möglich machen, seinen Beitrag zum Erfolg der Behandlung beizutragen, bespricht er dies mit dem Therapeuten.

Im Laufe einer Psychotherapeutischen Behandlung kann es zu sogenannten Heilungskrisen kommen, die mit einer intensiveren Gefühlswahrnehmung einhergehen können. Dies ist im Behandlungsverlauf normal und manchmal unumgänglich. Bei Unklarheiten fragen Sie bitte nach.

 

4. Therapieende:

Diese Vereinbarung kann vom Patienten jederzeit, schriftlich oder mündlich und ohne Angaben von Gründen gekündigt werden. Es sollten jedoch zwei Abschlusssitzungen stattfinden, um den Therapieprozess adäquat beenden und das Risiko für eventuelle Rückfälle gering halten zu können.

Bei fehlender Mitarbeit des Patienten oder mehrfach ausbleibenden Zahlungen behalten ich mir vor, die therapeutische Behandlung auch ohne das erklärte Einverständnis des Patienten oder dessen Vertreter zu beenden.

 

5. Schweigepflicht:

Der Therapeut unterliegt der Schweigepflicht. Für den Fall einer Auskunftserteilung an Kostenträger, Ärzte, familiäre Bezugspersonen

oder sonstige Personen muss er schriftlich von der Schweigepflicht durch den Klienten entbunden werden.

Unter bestimmten Umständen, ist der Therapeut jedoch trotz Schweigepflicht zur Offenbarung von Wissen verpflichtet. So müssen, beispielsweise um Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, ansteckende Krankheiten, Geschlechtskrankheiten oder auch ein geplantes schweres Verbrechen den zuständigen Behörden gemeldet werden.

Bei akutem suizidalen Verhalten ist der Therapeut ebenso von der Schweigepflicht entbunden.

Die Sicherheit und die körperliche Gesundheit des Patienten und anderen Menschen haben in solchen Fällen stets Vorrang vor der Schweigepflicht.

 

4. Weitere Hinweise

Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen weder verschreibungspflichtige Medikamente verordnen noch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen.

Die behandlungsrelevanten persönlichen Angaben und medizinischen Befunde der Klientin / des Klienten werden in einer Klientenkartei erhoben und gespeichert. Die Klientin / der Klient erhält jederzeit auf Wunsch Einsicht in die über ihr / ihn erfassten Informationen.

 

 

Ich habe die Behandlungsvereinbarung gelesen, verstanden und bin mit den oben genannten Regelungen einverstanden.

 

 

 

 

 

_______________________________________________________

Datum und Unterschrift